Warum Selbstgespräche?
Alle Gespräche sind Selbstgespräche. Mit sich selbst, über sich selbst, für sich selbst, gegen sich selbst… Es ist ein Überbegriff für unsere ganze Kommunikation in all ihrer Formen. Wir reden, um uns zu hören. Wir hören zu, um uns zu hören. Wir lieben, um uns zu hören. Die Welt ist ego-belastet, mit ihrer ganzen die-menschen-sind-nicht-so-darum-sind-sie-ja-menschen Lügen.
Wir stellen uns Fragen, suchen auf sie eigene Antworten, erzählen uns glaubwürdige Lügen, gestehen dies gelegentlich, träumen, glauben an eigene Märchen, erschaffen uns eine banale Welt und glauben an ihre Eigenartigkeit. Wir benutzen alles als Spiegel und wollen, dass der Spiegel größer und größer wird, unendlich-dimensional, damit wir uns allseitig sehen können, und wir hassen, lieben, wollen, begehren, missachten was wir sehen. Es ist kein Ego, es sind viele Egos, die miteinander ewig streiten. Leise und laut. Direkt und verstohlen. Mündlich und schriftlich.
„Kein toller Eintrag für die Startseite.“
„Egal…“
„Dafür ist er besonders. Niemand beginnt mit so ‘ner blöden Ansage.“
„Na klar. Willst du nicht etwa einen Preis dafür gewinnen?“
„Halt’s Maul! …Klugscheißer.“
„Ach, kommt, ist schon spät und ist eh egal. Wer liest denn das… Und überhaupt.“
„Naja…“
„Stimmt doch auch.“
„…“
„Na, dann eben egal…“


sehr schön, da fühl ich mich gleich wie zuhause, he du was willst du denn hier, um ehrlich zu sein ich hab nach nichts gesucht und bin dann irgendwie hier gelandet.
Im weiteren sinne, wenn wir uns alle als einheit betrachten, so wie die borgs, oder die buddhisten, dann reden wir ständig mit uns selbst, weil es keinen anderen gibt, weil dein selbst mein selbst ist, und selbst wenn ich mit dir rede ich mit mir selbst rede.
aber was rede ich da, das ist ja alles sowieso völlig klar.
Und wenn nicht, wie gesagt, dann ist es eben egal.
wenn mensch nach nichts sucht, kann mensch normalerweise auch nichts finden…
was wolltest du dir denn hier aussagen? von dir hören?