Archiv für Januar, 2009

Ich bin Ophelia. Die der Fluß nicht behalten hat. Die Frau am Strick. Die Frau mit den aufgeschnittenen Pulsadern Die Frau mit der Überdosis AUF DEN LIPPEN SCHNEE Die Frau mit dem Kopf im Gasherd. Gestern habe ich aufgehört mich zu töten. Ich bin allein mit meinen Brüsten meinen Schenkeln meinem Schoß. Ich zertrümmre die Werkzeuge meiner Gefangenschaft den Stuhl den Tisch das Bett. Ich zerstöre das Schlachtfeld das mein Heim war. Ich reiße die Türen auf, damit der Wind herein kann und der Schrei der Welt. Ich zerschlage das Fenster. Mit meinen blutenden Händen zerreiße ich die Fotografien der Männer die ich geliebt habe und die mich gebraucht haben auf dem Bett auf dem Tisch auf dem Stuhl auf dem Boden. Ich lege Feuer an mein Gefängnis. Ich werfe meine Kleider in das Feuer. Ich grabe die Uhr aus meiner Brust die mein Herz war. Ich gehe auf die Straße, gekleidet in mein Blut.

Ich bin Ophelia. Die dem Leben egal ist. Die dem Tod egal ist. Die Frau mit Wunden statt Gefühlen. Die Frau mit gelassenen Kindern. Die Frau mit verlorenem Verstand. Die Frau wie jede andere. Ganz theatralisch, ganz banal. LÄCHERLICH. Ich höre auf, mich zu töten, und fange es wieder an. Ich schmiere mein Blut über mein Gesicht und male daraus Smileys. Schiefes Lächeln. Ich zerschlage das Fenster mit meinem Kopf. Ich zerschlage mein Kopf auf den Glassplittern. Ich zerschlage mein Herz gegen die Gleichgültigkeit. Meine, vor allem. Ich zerreiße die Bilder von der Welt, von dem Leben, von mir, von den Männern, die ich gehasst habe, von den Träumen von Träumen, die sich niemals trauten. Ich zerreiße sie, ich zerschlage sie, sie brechen mit dem Kopf zusammen, die Bilder im Kopf. Von mir ist nichts geblieben, nicht mal ein Gespenst, nicht mal ein Traum. Eine Illusion einer Frau. Ich gehe nicht auf die Straße – wofür? Ich lege Feuer an mein Gefängnis und gehe da rein. Ganz theatralisch, ganz banal.

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– Hast du’s?
– Ich glaube.
– Du glaubst?
– Ja, ich habe so ein Gefühl…
– Ein Gefühl… Wie… wie fühlt es sich an?
– Ich… weiß nicht… So… weich…
– Weich? (mehr …)

Do it!

Veröffentlicht: Januar 25, 2009 in Gedichte
Schlagwörter:, , , , , , ,
laugh
live
love
lose

let
lead
leave
loose (mehr …)

почути

Veröffentlicht: Januar 21, 2009 in Gefühle
Schlagwörter:, , ,

Ні, я не знаю, не хочу, не буду. Не буду. Я мушу. Мушу почути, щоб усвідомлення того проникло у всі клітини тіла, усвідомлення того, що і так вже давно відомо. Щоб врізалось найглибше, звідки вже не втекти, не закритись, не вдати, що не розумієш. Щоб на мить відійти, залишити тіло і спостерігати збоку, здригаючись в агонії, як воно, тіло, продовжує тупо жити, рухатися, розтягувати механічну бездумну посмішку, говорити пусті слова – „звичайно“ – „розумію“ – „завтра багато роботи“ – „приємних снів“ –

Ти, тобі байдуже. В тебе завжди все прекрасно. Життя „без турбот“, як кредо. Хай. Я ганяюсь за привиддям, яке створила моя уява… Тебе насправді немає, ніколи не було, не зі мною. У нас не буде майбутнього, не було минулого, немає зараз. Зараз є, але воно не наше. Воно твоє, і ти його живеш, живеш як завжди. Без турбот…

Скажи, хоч раз… І хай там якась частина мене відімре…так ліпше…вона вже давно лиш напівжива…

Nein. Nein. Ich werde dich nicht mehr fragen, nicht mehr stören, nicht mehr mir bewusst weh tun. Als ob alles in Ordnung ist, als ob alles toll ist. Übliche Gespräche, übliches hallo – wie geht’s – wie war dein tag – . Dein Tag ist nicht mehr mein Tag, schon lange nicht mehr, er war es nie. Mein Tag versinkt in diesen gespenstlichen Träumen, die nie wahr werden, die nie wahr werden konnten, die nie hätten entstehen sollen, die nie einen Grund zum Enstehen hatten.

Ja, ich habe gespielt, das ja-so-ist-es-besser-Verstehen, das alles-ist-normal-Verhalten, das mir-geht-es-gut-Lächeln. Du weißt es auch. Und du lässt es besser so, weil du selbst nichts weißt, weil es für dich besser so ist, besser, das als-ob und damit deine immer-sorglos-Einstellung zu behalten. (mehr …)