Modalitäten des Lebens

Veröffentlicht: Januar 12, 2009 in Fragen, Gedanken
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Ich kann nicht wollen, wenn ich wollen muss…

Irgendwie scheint mir alles, wozu ich mich verpflichte, – oder wozu ich verpflichtet werde, – gleich zur unerheblichen Last zu werden. Sei es eine angenehme Tätigkeit, ein Hobby, meine Lieblingsbeschäftigung, gute oder schlechte Vornehmung, körperliche, geistiege oder seelige – ganz egal… Sobald etwas ein Muss wird, flieht es weg vom Wollen.

Ganz egal… Ob von außen oder von innen. Ob es ’sollen‘ oder ‚müssen‘ heißt. Es heißt dann eben weder ‚wollen‘ noch ‚können‘ mehr. Als ob die Kategorien eindeutig wären. Als ob man nur in einer Kategorie leben kann.

Es gibt wahrscheinlich eine Logik dabei… Eine ewige Bewegung, Veränderung, Unruhe. Ein ewiger Kreis ohne Anfang und Ende. So wie bei dieser ‚haben-wollen‘-Logik. Man will – man hat – man will nicht mehr – man hat nicht mehr – man will…

…Man kann wollen wollen, aber kann man wollen können?

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Kommentare
  1. Sisyphos sagt:

    Und da versagt meist auch die Selbstmotivierung.

  2. tenti sagt:

    genau. ist aber logisch, weil man sich selbst zum etwas machen motivieren kann, aber nicht zum etwas wollen. und so bleibt ja das grundproblem bestehen…

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