Wollerei

Veröffentlicht: Januar 19, 2009 in Gedanken
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Und immer wieder dieses Wünschen, Wollen, dieses Fallen in die Unendlichkeiten eigengeschaffener Illusionen. Immer, immer wieder. Es ist nicht mehr so, wie es war, es kann so nicht sein. Es ist normal. Es ist gut so. Es ist logisch. Anders kann es nicht sein, und wenn es so wäre, wäre es immerhin anders. Kompliziert, ich weiß nicht.

Es ist immer dasselbe, es ist immer derselbe Kampf, zwischen dem Verstehen und dem Verstand und dem Wollen, das weder verstehen will, noch die Logik annehmen, noch vernüftig sein. Wollen, wollen und wollen. Was passiert, wenn ich nicht mehr will? Dann ist Schluss, und weder Verstehen noch Verstand noch Vernunft kann mich dazu zwingen, wieder zu wollen. Es ist mächtig, wenn es da ist, und noch mächtiger, wenn nicht. Heißt das nun, dass ich einfach zu schwach bin, dass ich mehr mein eigenes Leben kontrollieren sollte, mich beschränken, Regeln folgen, Richtiges tun, Falsches vermeiden?

Mehr Wille, weniger Wollen.

Das stimmt, die Energie verteilt sich, teils nach oben, die klare, kreative, die schöpfende Energie, teils nach unten, die niedrigen Energien von Angst, Besitz, Besessenheit, Depression und was weiß ich was. Und so bleibt meine meist unten bei dem unendlichen Wollen und blockiert alles andere in mir.

Ja, ich bin schwach. Ja, ich kann mir von meinem Wissen und meiner Reflexion kein Nutz machen. Ja, ich weiß. Nein, ich weiß nicht. Ich bin einfach zu schwach. Und zu komisch.

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