Archiv für Februar, 2009

visual feelings IV

Veröffentlicht: Februar 28, 2009 in Gefühle, Visuelles
Schlagwörter:, , , , , , , ,
joyous dance

joyous dance

Eine Entscheidungssache, die Zeit, die Lebensabschnitte.

Die Grenze zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit ist fließend, fast unsichtbar. Wie auch zwischen der Gegenwart und der Zukunft. Wie auch zwischen der Zukunft und der Vergangenheit.

Die Zukunft existiert nicht, es sind nur unsere gegenwärtigen unsicheren Träume, Hoffnungen, komischen Pläne. Phantasie. Die Vergangenheit existiert nicht, es sind nur unsere gegenwärtigen Sehnsüchte, Ängste, Enttäuschungen, verwundeten Gefühlen, ausgebrannten Gedanken. Erinnerungsqual. Die Gegenwart existiert immer nur ein flüchtiges Moment, jedes Mal ein neues. Was wir als Gegenwart empfinden, ist ein Teil davon, was wir Vergangenheit oder Zukunft nennen, und somit nur noch eine kleinschrittige Ausdehnung von den momentanen Gefühlen und Gedanken.

Die Zeit, das Leben als Fluss von kleinsten Momenten ist schwer vorstellbar und nutzt der heutigen hi-tech Gesellschaft kaum. Der Mensch klassifiziert, um zu leben. Der Mensch lebt, um zu klassifizieren. Der Mensch klassifiziert, anstatt zu leben.

Und die Labels fertigen wir uns selber an:

Das hier ist ‚Vergangenheit‘, Unterebene ‚gestern‘ – Stempel bitte! Ähm, aber ich würde das von gestern gern in die Gegenwart verschieben… War so toll… Ein Bildchen auf die Wand? Ein Bildchen im Kopf?
Label ‚Gegenwart‘, Unterebene ‚gestern‘. Hmm, ‚ab gestern’…  Hmm… ‚morgen‘? Ja, morgen tue ich das.
Label ‚Zukunft’…

Das Gute daran ist, wir können entscheiden, was unsere so genannte Gegenwart ausmacht. Das Schlechte – wir verstehen nicht, dass es nur unsere Entscheidungen sind…

Meine Gegenwart ist ein Fluss von Nicht-Momenten…

visual feelings III

Veröffentlicht: Februar 25, 2009 in Gefühle, Visuelles
Schlagwörter:, , , , , , ,
Ärger

Ärger

Immer mit dem Hintergedanken: Was ist wirklich dahinter? Immer mit der Freude, neues zu entdecken. Immer mit der Angst, enttäuscht zu werden.

Die Übergänge sind fließend. Und immerhin fühlt man gewisse Grenzen, die ganze Zeit. Alles ist eine Art ganzheitliche sich ständig dehnende Grenze.

Sobald man überrascht wird, eine ungewisse Vorstellung anders zu empfinden, hat sie sich schon geändert und man weiß nicht mehr, was sie eigentlich war. Und man wird durch andere Dinge überrascht, vielleicht die, die noch vor kurzem als logisch in der Vorstellung erscheint haben.

Grenzen. Man weiß nie, ob es tatsächlich eine neutrale Zone gibt. Wan weiß nie, ob es geschossen wird. Man wagt es, und erfährt. Was auch immer.

visual feelings II

Veröffentlicht: Februar 24, 2009 in Gefühle, Visuelles
Schlagwörter:, , , , , , ,
Verwirrung

Verwirrung