flucht in die starre

Veröffentlicht: März 12, 2009 in Gedanken, Gefühle
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hast du jemals bemerkt, wie dein ‚ich‘, auch im augenblick der tiefsten freude, des glücklich-seins, – sich plötzlich zurückzieht, ängstlich, verletzlich wird?

in reaktion auf erwecke schmerzhafte erinnerungen, auf die berührung eines wunden punktes, in reaktion auf etwas, was wir uns nicht erlauben, anzunehmen, – ja gar wahrzunehmen.

sich sinnen berauben um nicht zu schmerzen…

blind und taub, steif im herzen blockiert das ‚ich‘ dem ‚ich‘ den zugang zur welt, zur quelle des leidens, aber damit auch – zu sich selbst.

wer steif und fühlenlos gegen das leiden wird, wird es auch gegen den frieden, die ruhe, gegen das sein im ganzen werden…

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Kommentare
  1. kanjusei sagt:

    Hossa…das ist ja ganz schoen…schoen.
    Sehr, sehr treffend und nichts ausschliessend. Ich glaube wenn man erst einmal zu „sich selbst“ gekommen ist, kann man jedoch vieleeeles erreichen…und auch einen Zustand, wo die Freude echt ist ohne das ein schmerzender Daempfer kommt…naja, sehr guter Schrieb!

    • tenti sagt:

      finde ich auch, nur dass zu dem wahren selbst zu kommen schafft nicht jeder. nur anderthalb tage alleine ohne viel ablenkung zeigte mir, wie viel ich mich sonst vor mir verstecke. wer das aber schafft, braucht nichts mehr…

      jedenfalls – einen netten dank für die netten worte…

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