Archiv für Januar, 2010

Ich weiß nicht, was ich schreiben soll. Ich fühle mich rastlos. So rastlos, dass keine Gedanken mitkommen wollen. Come on, get in, I’ll give you a lift! Wherever you want! Scheiß-Anhalter.

Ich weiß nicht. Das Schreiben hat mir noch nie was gebracht. Ich habe oft etwas gesucht, irgendwo in der Tiefe, ich konnte einfach nichts Brauchbares finden. Zeitverschwendung, nichts weiter. Richtig schreien würde eher helfen, was sagen, was zerbrechen, was tun – würde helfen. Schreiben – nicht. Schreiben macht verrückt. Das sind zwar alles Lügen, aber es wehrt sich nicht, das Schreiben. Es kann nicht. Es ist tot.

Ich surfe im Netz, um Gedanken zu containern, meine eigenen sind ja schon lange verschimmelt. Aber meist bin ich zu faul und fresse das verrotene Zeug aus dem eigenen Kopf. (Damit Gedanken nicht verroten, müsste der Kopf stets kühl bleiben.)
Wer gesund sein möchte, soll sich auch gesund ernähren. Mit Bio-Zeug, vorzugsweise.

die zeiten des grau[en]s

Veröffentlicht: Januar 14, 2010 in Gefühle
Schlagwörter:, , , ,

Ich sehe die Sonne an, starre sie an, bis mir die Augen brennen. Und ich will mehr, mehr von dieser ekligen blassen Kugel, die mich blind macht. Ich vergrabe mein Gesicht im Schneematsch unter den ekligen zugefrorenen Autos, schluckte die eklige dunkle Masse. Kleine Stückchen, eins nach dem anderen, in verschiedenen Tönen von Schwarz und Grau. Oder Braun. Als ich klein war, sah der Schnee noch weiß aus… Mein Körper ist schwach, mein Kopf sammelt die letzten Kräfte für eine sinnlose Ausrede, mein Körper ist mit Vibrationen durchgestochen, mein Kopf mit dem endlosen Flimmern betäubt, mein Gehirn gibt mich auf, mein Körper gibt mich auf, mein Wille gibt mich auf, mein Herz gibt mich auf, mein ich gibt mich auf, und ich – ich kann nicht aufgeben. Ich bin zu schwach.