Mit ‘alleinsein’ getaggte Beiträge

Immer die gleichen Antworten.
Immer die gleichen Fragen.
Erwarten. Bekommen.
Wollen?

Zeitlos. Kommen und gehen.
Wortlos. Sprechen und schweigen.
Lieben. Verlieren.
Wollen?

Und die Nacht.
Voll Gedanken.
Fragen voll.
Deren Macht.

ich.
will.
frei.
sein.

(und ich bin.)

allein.

– Was kann ich für Sie tun?
– Was Sie für mich tun können… Naja… Was können Sie? Sie können eine Menge sinnlose Sachen für mich tun. Sie können zeigen, vorlesen, erklären, vergleichen, Geld nehmen, schönen Tag wünschen. Dafür werden Sie ja auch bezahlt.
– Wollen Sie denn überhaupt etwas kaufen?
– Kaufen? Wie kommen Sie auf eine solche Idee? Sehe ich aus wie jemand, der etwas kaufen will?
– …Nein, tun Sie tatsächlich nicht.
– Nein? Wie sieht denn jemand aus, der was kaufen möchte? Schick gekleidet? Beschäftigt? Interessiert?
– Hören Sie, wenn Sie Ihren Lebensfrust hier…
– Fangen Sie nicht etwa an unfreundlich zu werden?

– …Hallo, kann ich vielleicht Ihnen helfen?
– Ja, bitte… Ich suche so was ähnliches… aber etwas größer.

– Geflohen. Sie brauch ein Ziel, sie braucht Schemata, Logik, Klarheit. Wenn ich so was mache, tue ich den Menschen weh? Beleidige ich die? Tut es mir Leid? Soll es? Soll ich mir Leid tun?

„Wie kann ich Ihnen helfen?“ …
Das können sie ja nicht. Das können Sie nicht. Niemand kann das.

verrückt
verrückt
unruhe
weg
wegrennen fliehen
nein
wohin wohin
verstecken
restlos
HILFE
nein
geschlossen
türe
menschen
hilfe
zu
kein zutritt
MACHT DOCH AUF
niemand
nichts
die dunkle leere
quetschen
ecke
heulen
zittern
auf…
…geben

„Hey, bis du da? Ist meine Schere vielleicht bei dir? Ich kann sie nicht finden.“
„…Äh. Ja, warte. Ich bring‘ sie gleich wieder.“

Verrückte Sinne

Veröffentlicht: Januar 20, 2009 in Gedichte, Gefühle
Schlagwörter:, , , , , ,

Stille.
Und die Nacht.
Alleine.
Wach.
Ganz klein.
Und einsam.

Deine Schritte.
Noch in meinen Augen.
Deine Stimme.
Noch in meinem Mund.
Meine Finger.
Tasten deine Blicke.
Meine Ohren.
Sind gerade stumm.

Morgen.
Morgenrot.
Alle Sinne tot.
Vielleicht.
Ich bin.
Ganz weit.

Alleinsein

Veröffentlicht: Januar 3, 2009 in Gedanken
Schlagwörter:,

Irgendwie hat das Alleinsein etwas Aufbauendes, Schaffendes. Bereinigendes. Entwickelndes.

Von vielen Leuten umgeben ist man nach außen gerichtet: man kommuniziert, agiert, hört zu, versucht zu verstehen und will verstanden werden. Man vergisst, nach innen zu schauen, mit sich zu kommunizieren, für sich zu agieren, sich zuzuhören, sich zu verstehen. Man vergisst sich.

Zwei Wochen Ruhe, ohne übliche volle Wohnung und viel Lärm. Etwas Einsamkeit, vielleicht. Dafür viel mehr Bewusstsein. Viel Hineinschauen — und Merken! Eine Aufräumzeit, um sich und in sich.

Viel freudiger und gemütlicher, die wieder volle Welt weiter zu erleben.