Mit ‘bewusstsein’ getaggte Beiträge

– Was willst du denn im Leben erreichen?
– Es ist zu schwierig, darauf gleich zu antworten. Ein Lebensziel in einem Satz, absurd.
– Du kannst aufzählen, du kannst große und kleine Ziele nennen. Du kannst zwei Sätze machen.
– Ich… Ich weiß nicht.
– Nicht mal ein kleines Ziel?
– Ich hasse Ziele, Lebensziele, absurd, man soll das Leben doch einfach leben, oder?
– Was heißt für dich ‚leben‘? (mehr …)

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würdemenschen

Veröffentlicht: Mai 28, 2009 in Gedanken, Gedichte
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Irgendwie leben.
Oder nicht?
Menschenwürdig.
Ist der Mensch es wert?
Würdig?
Tierenwürdig, pflanzenwürdig
leben.
Erdewürdig.
Halt
lebenswürdig…

visual feelings VII

Veröffentlicht: März 24, 2009 in Gefühle, Visuelles
Schlagwörter:, , , , , ,
Sicherheit

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Wie schwierig das ist, sich selbst etwas zu gestehen.

Viel schwieriger, als dem Anderen die ‚Wahrheit‘ mitzuteilen, wie wahr oder trügerisch sie auch immer ist. Zum Teil, weil die Wahrheit für die Anderen relativ sein darf, faktisch sein muss, und ‚wahr unter Umständen‘ sein kann. Für sich aber?

Für sich aber sind alle Umstände, Einschränkungen, Relativitätsgrad und ‚Nebenwirkungen’in Form von Gefühlen, dem dazu führenden und daraus resultierenden Zustand, und vor allem der tatsächlichen Bedeutung für sich – wahrgenommen werden, in die Analyse einbezogen.

So wird diese ursprüngliche Wahrheit dermaßen imperfekt, dass sie sich auch nicht mehr für die Rolle der Wahrheit eignet. Man sucht weiter und weiter, und stößt meist auf die ungern gesehenen ‚Kleinigkeiten‘. Kaum beachtete, vernachlässigte Kleinigkeiten, die auf Dauer unser Leben verändern, ja bestimmen.

Nicht dass wir das unbedingt beabsichtigt machen, das Nichtbeachten, das Vernachlässigen. Eher umgekehrt, gewöhnheitsmäßig, unbewusst, meistens.

Wir glauben zu glauben, dass das Erste, was der Wahrheit nachähnelt, auch die Wahrheit ist. Wir glauben zu glauben, dass die unbewusst erwünschten Verschönerungen der Tatsachen die Tatsachen selbst sind.

Wir sind die besten Lügner, wenn wir uns belügen. Wir sind die kunstvollsten und zugleich ignoransten Profis in Fragen der perfekten Eigentäuschung…

(Nacht, 02:10)

Sitting still. Breathing. Deep. In and out. … In… and out… Closed eyes. Muscles relaxed. Head on the pillow. Peaceful breathing. (The laptop is too loud so a quick wake-up to change the power mode.) And again – closing eyes, head down, muscles relaxed. Let the fingers be your only moving part. Heart, breath, blood, fingers. Consciousness. Drifting away. Feeling the room, feeling the air around. Sensing the flow of the air on my forehead. Eyes tensing and relaxing again. Peaceful. The room disappears, there’s only some endlesss black space leading to nowhere. Around my hands and a part of the keyboard. The elbow appear. And disappear. The fingers searching automatically for letters. Keys with the usual monotonous clicking. Tipping. Drifting away. Somewhere. A smile. Colours, blue colours. Heavy on my eyes. Vanishing into the brain. Getting wider, pressing the eyes. Pressing the lips sliding to the chest cool detached heavy feeling pressing … first aid.. smile white light blending appear dissappear flecken lachen blue spots grinsen zu breit viel zu breit lachen blendendes licht farben weiss das die augen den kopf bedeckt entspannt light the head, lighter shoulders sinking getting lighter … even breating finger tips on the keys feeling sensing going back but light blending again head back erschöpft entspannt erholt müde weiß schwarz im raum ich muss schalafen – gedanke im kopf klopft klopft will raus zieht mich zurück noch augen auf. bildschirm. Ähhm… Whatever. Bedtime, now.