Mit ‘entwicklung’ getaggte Beiträge

Immer mit dem Hintergedanken: Was ist wirklich dahinter? Immer mit der Freude, neues zu entdecken. Immer mit der Angst, enttäuscht zu werden.

Die Übergänge sind fließend. Und immerhin fühlt man gewisse Grenzen, die ganze Zeit. Alles ist eine Art ganzheitliche sich ständig dehnende Grenze.

Sobald man überrascht wird, eine ungewisse Vorstellung anders zu empfinden, hat sie sich schon geändert und man weiß nicht mehr, was sie eigentlich war. Und man wird durch andere Dinge überrascht, vielleicht die, die noch vor kurzem als logisch in der Vorstellung erscheint haben.

Grenzen. Man weiß nie, ob es tatsächlich eine neutrale Zone gibt. Wan weiß nie, ob es geschossen wird. Man wagt es, und erfährt. Was auch immer.

Ich bin gekommen und sie waren tot. Beide. Ihre Körper lagen da, bewegungslos und unschön beim frohlichen Taglicht. Ich wusste nicht, was ich tun soll. Ich sezte mich auf den Fußboden, starrte die beiden an und dachte daran, wie es mal war…

Es waren schöne Zeiten, damals. Als wir uns kennengelernt haben, waren wir beide neu in der Stadt. Beide, denn die Zweite von den beiden habe ich erst später getroffen. Wir waren neu und unsicher, hatten Lust, die Stadt zu entdecken und fühlten uns etwas einsam. Das habe ich jedenfalls gespührt, als ich sie gesehen habe. Sie war schön, damals. Ich weiß nicht, ob es meine Schuld war, dass sie sich so verändert hat. Ich wollte nicht daran denken. (mehr …)

Multitasking

Veröffentlicht: Januar 3, 2009 in Fragen
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Das bin ich eben nicht. Glaube ich. Ich brauche Ruhe, Stille, etwas Eines, worauf ich mich konzentrieren könnte. Vieles, am Ende, schon; aber nicht zusammen.

Eigentlich wäre ich gerne so, multitasking, viel-auf-einmal-schaffend. Gleich gut.

Ist es wichtig? Es scheint so. In unserer Gesellschaft zumindest.

Daran arbeiten – heißt es sich entwickeln oder sich zwingen, gegen sich selber vorgehen? Sonst: Kann ich so nicht-multitasking leben, ohne mich dadurch aus bestimmten Bereichen des Lebens auszugrenzen? Des heutigen Lebens.

So ein üblicher Super-Hero-Traum: fördernd oder niederschlagend?

ungeliebte liebe

Veröffentlicht: November 24, 2008 in Gedanken
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heute sagt man nicht mehr ‚ich liebe dich‘. man versteht, dass es meistens etwas anderes bedeutet, wenn der spruch vom lippen weg ist, als was die tatsächliche worte aussagen. deswegen bleibt man lieber ehrlich. und sagt, was man mit dem verbrauchten spruch eigentlich meinen könnte. man sagt: (mehr …)


ich frage mich manchmal, was ‚alles‘ bedeuten soll. ich suche nach bedeutungen in komischen sachen. wichtigen sachen. sinnlosen sachen. in allem worüber ich so nachdenke.

gibt es die oder gibt es die nicht? passieren dinge ‚einfach so‘: reiner zufall, höchstens geradeliniege zusammenhänge? oder sollte es so sein? wird es durch etwas – in der vergangenheit – verursacht? wird es mit etwas – in der gegenwart – verbunden? wird es – in der zukunft – folgen haben?

und finde immer wieder die gleiche antwort. all meine vergangenheit wurde zu mir. alles was grad passiert fließt aus dem davorigen ‚ich‘ – und formiert mich weiter. meine zukunft – entwickle ich gerade dadurch… und die bringt mich immer weiter.

nein, der regen morgen kommt nicht weil ich heute weine… aber dadurch dass ich heute weine, sehe und spüre ich den regen morgen anders… vielleicht erinnert er mich an die tränen… vielleicht werde ich beruhigt – ich bin nicht alleine…

ich schaffe meine welt. wie auch egozentrisch das klingen soll. ich schaffe keine gebäude, straßen, kriege, kleider, wolken, freunde. aber die existieren nur so, wie ich die empfinde. und somit sind meine empfindungen – meine welt. soviel wie sachen und menschen mein empfinden beeinflussen, formieren, bereichern, berauben – schaffen die auch meine welt mit. und genau dies ist die bedeutung. in sinnvollen und sinnlosen sachen. mein regen bedeutet mir mehr als meine wohnung. er ist vielmehr an der gestaltung meines wesens beteiligt.

und so sind die menschen. ein zufälliges lächeln ist vielmehr als zehn jahre guter routine. plötzlich taucht man auf um im nächsten moment wieder zu verschwienden. vielleich für immer. aber auch um – für immer – ein teil einer kleinen welt zu werden. oder man kommt langsam, unbemerkt und ungestört. und baut – langsam – einen storm auf. um vielleicht dann von der spitze der welle – fallen lassen. und nicht fangen können/wollen. noch ein stückchen der zu schaffenden welt.

ich werde nie so sein wie ich mal war. ich werde nie so sein, wie ich gerade bin. ich kann nur weiter. und das ist auch gut so.