Mit ‘lyrik’ getaggte Beiträge

Ich falle

Veröffentlicht: Oktober 5, 2009 in Gedanken, Gefühle
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Ich falle.
Ich träume von Welten, die um mich passieren und von Welten, die ich nie passieren werde.
Ich träume.
Ich falle durch die Fehler in meinem Leben und im Leben der anderen.

Ich werde alt und erkenne mich selbst nicht mehr.
Gedächtnislücken. Demenz des Geistes.

Ich träume vom Fallen und ich falle, aus den Träumen, die mich nicht mehr halten können.

Mir ist kalt.

Ich habe lange nicht mehr geträumt, nur geplant, nur gerechnet.
Ich habe Träume gegen Struktur getauscht, gegen die sogenannte Sicherheit.
Ich habe mein Leben an die Gesellschaft verkauft.
Es wird genutzt. Auch ohne mich.

Ich falle.

mein Morgen
hat rosa Wangen
vom Joggen im Wald

mein Tag rennt davon

mein Abend hat müde Füße

meine Nacht
verdeckt mir die Augen
mitleidig

mein Morgen
hat rosa Wangen
glücklich
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Sinnestäuschung

Veröffentlicht: September 2, 2009 in Gedichte, Gefühle
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Ganz-ganz leise
Kannst du mich hören?
Ich höre – kaum –
deinen Seufzer

Ganz-ganz neblig
Kannst du mich sehen?
Ich sehe – schmerzhaft –
deine Tränen

Ganz-ganz zärtlich
Kannst du mich spüren?
Ich spüre – lächelnd –
deine Seele

Wolkenlyrik

Veröffentlicht: August 25, 2009 in Gedichte, Gefühle
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Wolken wie Locken. Blond.
Wollenflocken. Wenn ich nur so sorglos
Fliegen könnt’…

(…dann würd‘ ich mich sonnen-
bräunen
unter fröhlicher Sonne
schwarz verbrennen
vor Schmerzen heulen
über Wälder und Wiesen
Tränen vergießen
weiter ziehen
ins Meer versinken
und –
verschwinden…)

Whatever the questions were, the answers didn’t belong to us. Sadly, we were looking for those, for the questions, for the answers. And never for us. We didn’t even try. We didn’t even want to. We weren’t even us. There’s you and me. And what is left, is you and me. Or rather, bits of. You can’t forget, what wasn’t there. You can’t have lost the thing you’ve never had. You can’t regret the thing you never wanted… You can’t be what you never are to be…